{"id":4169,"date":"2024-07-22T12:00:18","date_gmt":"2024-07-22T10:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/rainmakersociety.de\/?p=3951"},"modified":"2024-11-20T13:42:03","modified_gmt":"2024-11-20T12:42:03","slug":"inklusion-am-arbeitsmarkt-ein-expertentalk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rainmakersociety.de\/de\/inklusion-am-arbeitsmarkt-ein-expertentalk\/","title":{"rendered":"Inklusion am Arbeitsmarkt \u2013 ein Expertentalk"},"content":{"rendered":"<p>Es leben 8.000.000 Menschen mit Schwerbehinderung in Deutschland. Stand Ende 2023 besch\u00e4ftigt mehr als ein Viertel der dazu verpflichteten Betriebe in Deutschland keinen davon. Deshalb ist die Zahl der Arbeitslosen mit Behinderung hoch. Das Inklusionsbarometer Arbeit der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institutes zeigt jedoch ein gespaltenes Bild. Die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung ist 2023 um rund 5 Prozent gesunken. Die Entwicklung zeigt aber, dass die Anzahl seit Ende 2022 gestiegen ist. <a href=\"https:\/\/www.aktion-mensch.de\/inklusion\/bestellservice\/materialsuche\/detail?id=204\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>Hier geht es zum Inklusionsbarometer Arbeit der Aktion Mensch<\/u><\/a> Unternehmen m\u00fcssen Ausgleichszahlungen leisten, wenn sie keine Menschen mit Behinderung besch\u00e4ftigen. Die Einheitlichen Ansprechstellen f\u00fcr Arbeitgeber*innen, kurz EAA, sind ein zus\u00e4tzliches Beratungsangebot zur Erh\u00f6hung der Verbesserung der Einstellungsbereitschaft. Es wird Unterst\u00fctzung in Fragen zu Ausbildung, Einstellung und Besch\u00e4ftigung von Menschen mit Behinderung geboten sowie Beratung und Begleitung angeboten. Stephan Wenn ist einer dieser Ansprechpartner. Wir sprachen mit ihm \u00fcber seine Erfahrungen.<\/p>\r\n<figure id=\"attachment_3975\" aria-describedby=\"caption-attachment-3975\" style=\"width: 207px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3975 \" src=\"https:\/\/rainmakersociety.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/image02-250x284.jpeg\" alt=\"Stephan Wenn\" width=\"207\" height=\"235\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3975\" class=\"wp-caption-text\">Stephan Wenn, Foto privat<\/figcaption><\/figure>\r\n<p><b>\u00dcber Stephan Wenn<\/b><\/p>\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/stephan-wenn-01b79b83\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>Stephan Wenn<\/u><\/a> ist Fachberater f\u00fcr Inklusion. In dieser Rolle ber\u00e4t er Arbeitgeber zu allen Fragen, bei denen es um die Besch\u00e4ftigung von Menschen mit Schwerbehinderung am ersten Arbeitsmarkt geht. Er hat als EAA keine vermittelnde T\u00e4tigkeit, sondern eine beratende und hilft Arbeitgebenden dabei, die richtigen Ansprechpartner zu finden und begleitet den Prozess auf Wunsch. In seiner Freizeit ist er unter anderem auch Fu\u00dfballtrainer f\u00fcr Menschen mit Handicap. Nach einer sehr langen Phase seines beruflichen Lebens begann er 2016 bei der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit, wo er wertvolle Erfahrungen bei der Vermittlung von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt\u00a0 sammeln konnte. Heute steht er als eine einheitliche Ansprechstelle f\u00fcr Arbeitgeber im Rheinland Arbeitgebenden\u00a0 zur Verf\u00fcgung und kl\u00e4rt \u00fcber die vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten, Organisationen und Unterst\u00fctzungen auf, mit deren Hilfe es gelingen kann, Menschen mit Handicap erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.<\/p>\r\n<p><b><i>Mit welchen Vorurteilen haben Menschen mit Behinderung im Arbeitsumfeld zu leben?\u00a0<\/i><\/b><\/p>\r\n<p>Die gr\u00f6\u00dften Vorurteile sind, dass sie minderleisten, dass sie nicht die Leistung wie ein \u201cnormaler\u201d Arbeitnehmer erbringen k\u00f6nnten. Dazu z\u00e4hlt auch das Thema der Krankenzeiten. Ich bekomme auch oft die Annahme zu h\u00f6ren, dass sie schwierig zu integrieren seien und damit den Frieden im Unternehmen gef\u00e4hrden.<\/p>\r\n<p><b><i>Was m\u00f6chtest du \u00e4ndern und bewirken?\u00a0<\/i><\/b><\/p>\r\n<p>Ich will niemanden bekehren. Man muss selbst \u00fcberzeugt sein, jemanden mit einer Behinderung einzustellen. Dabei m\u00f6chte ich beraten, und zwar aus den Erfahrungen heraus, die ich gemacht oder erz\u00e4hlt bekommen habe. Meine Motivation dahinter ist, Menschen zu helfen, eine Struktur und Wertigkeit in unserer Gesellschaft zu erhalten. Ich mache niemanden zu einem besseren Menschen, aber ich kann jemanden sensibilisieren, anders mit dem Thema umzugehen, als er es heute tut. Nichts, was heute probiert wurde und gescheitert ist, muss morgen wieder schief gehen. Auch Mitarbeitende ohne Behinderung haben schon entt\u00e4uscht \u2013 und eine zweite Chance bekommen. Das will ich gerne vermitteln und eine andere Sensibilit\u00e4t setzen.<\/p>\r\n<p><b><i>Wie viele Menschen mit Behinderung sind arbeitslos, aber arbeitswillig?\u00a0<\/i><\/b><\/p>\r\n<p>Aus der Gesamtzahl der Arbeitslosen in Deutschland haben 10 % einen Behindertenausweis. Die Zahl l\u00e4sst sich einfach erkl\u00e4ren, weil in Deutschland jeder Zehnte eine Behinderung bzw. eine Beeintr\u00e4chtigung hat. Ich kenne jedoch keine Zahlen, wie viele davon arbeitswillig w\u00e4ren. Im Deutschen System werden viele Menschen mit Behinderung in den Werkst\u00e4tten f\u00fcr Menschen mit Behinderungen besch\u00e4ftigt, n\u00e4mlich ca. 300.000 Mitarbeiter. Auch da gibt es sicherlich eine Menge, die arbeitsf\u00e4hig im 1. Arbeitsmarkt w\u00e4ren, aber aus den Werkst\u00e4tten nicht herauskommen. Viele der Menschen mit Behinderung sind nicht von Geburt an behindert. Jemand, der in einem schweren Handwerk t\u00e4tig war, der chronische R\u00fcckenschmerzen bekommt, nicht mehr z.B. im Stra\u00dfenbau arbeiten kann, ist eventuell noch arbeitsf\u00e4hig in einem anderen Bereich, stellt sich aber die Frage: Will ich mit 60 da noch arbeiten \u2013 oder das Leben genie\u00dfen? Ich glaube schon, dass es ein hoher Prozentsatz ist, der gerne arbeiten w\u00fcrde. Es w\u00fcrde uns als Gesellschaft auch, Thema Fachkr\u00e4ftemangel, gut tun. Es wird jetzt so viel von KI gesprochen. Sie kann unglaublich viel leisten \u2013 aber es wird immer eine Menge an Aufgaben \u00fcbrig bleiben, die Menschen mit Behinderung \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Wer kehrt die Werkhalle? Wer bel\u00e4dt den Transporter? Einfache, banale Fragen, die sicherlich je nach Arbeitsplatz potenzierbar sind. Damit bekommt jemand eine Wertigkeit, eine Bezahlung und eine Aufgabe. \u00a0<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/images.unsplash.com\/photo-1706700728406-cc1ec70b2eb5?q=80&#038;w=2940&#038;auto=format&#038;fit=crop&#038;ixlib=rb-4.0.3&#038;ixid=M3wxMjA3fDB8MHxwaG90by1wYWdlfHx8fGVufDB8fHx8fA%3D%3D\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.unsplash.com\/photo-1706700728406-cc1ec70b2eb5?q=80&#038;w=2940&#038;auto=format&#038;fit=crop&#038;ixlib=rb-4.0.3&#038;ixid=M3wxMjA3fDB8MHxwaG90by1wYWdlfHx8fGVufDB8fHx8fA%3D%3D\" alt=\"Drei Menschen, die vor einem Tisch sitzen und zusammen lachen\" \/> <\/a>\r\n<figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto von <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/@rollzint\">Rollz International\r\n<\/a> auf <a href=\"https:\/\/unsplash.com\">Unsplash<\/a><\/figcaption>\r\n<\/figure>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b><i>Was macht diese Wertigkeit mit den Menschen?<\/i><\/b><\/p>\r\n<p>Viel! Man hat einen ganz anderen Stand in der Gesellschaft. Der Selbstwert ist ein gro\u00dfer Punkt von Menschen mit Behinderung. \u201eVerhalte dich ruhig!\u201c \u201eFall nicht auf!\u201c Menschen mit Behinderung sind immer noch nicht so in der Gesellschaft angekommen, dass sie nicht komisch angeguckt werden. Meine Tochter Johanna ist f\u00fcnf Jahre alt und geht mit uns zum Fu\u00dfball in unserem Verein, in dem Spieler mit Behinderung spielen. F\u00fcr sie ist das vollkommen normal. Auch andere L\u00e4nder sind da viel weiter als wir in Deutschland. In Holland geh\u00f6ren Menschen mit Behinderung zum vollkommen normalen Stra\u00dfenbild. Es geht darum, im Rahmen seiner M\u00f6glichkeiten das zu tun, was jedermann kann. Einfach so, dass es f\u00fcr alle passt.<\/p>\r\n<p><b><i>Wie kann ich das als Arbeitgeber aktiv gestalten?<\/i><\/b><\/p>\r\n<p>Als Arbeitgeber muss ich mir dar\u00fcber Gedanken machen, was geschafft werden soll und wie das erm\u00f6glicht werden kann. Im Zweifelsfall wei\u00df ich, dass der Mitarbeiter nicht mit dem Auto zur Baustelle fahren kann, um dort mitzuarbeiten. Da muss es Mittel und Wege geben, um das zu erm\u00f6glichen. Mit denen muss ich mich auseinandersetzen. Die Frage, die sich mir stellt, ist, wieso wir die behinderten Menschen in einen so beengten Raum pressen, wie z.B. in die Werkst\u00e4tten? Aber schlussendlich geht es nat\u00fcrlich auf dem gesamten Markt rund um Menschen mit Behinderungen auch um Geld. Viel Geld. Es geht da wahrscheinlich um Milliarden Euro, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Verwaltung, Fahrdienste usw. Dass der Rahmen f\u00fcr alle Beteiligten ge\u00f6ffnet werden kann \u2013 daran arbeite ich mit meinen bescheidenen Mitteln mit.<\/p>\r\n<p><b><i>Ist das Umdenken neu?<\/i><\/b><\/p>\r\n<p>Ja und nein, aber Verschiedenes zeigt mir einfach, dass wir noch nicht in der Normalit\u00e4t angekommen sind. Jedes Jahr im Dezember gibt es, um ein Beispiel zu nennen, die Woche der Menschen mit Behinderung. Und regelm\u00e4\u00dfig gibt es dann regional von der Agentur f\u00fcr Arbeit ein gutes Beispiel von Inklusion f\u00fcr die Presse. Das ist zu wenig und viel zu kurz gedacht. Da braucht es einfach mehr.<\/p>\r\n<p><b><i>Wie wichtig ist die Zusammenarbeit und Vorbereitung im Team und wie beeinflusst dies den Erfolg?<\/i><\/b><\/p>\r\n<p>Hier gibt es kein Schwarz oder Wei\u00df. Jeder Mitarbeiter muss sich jeden Tag bem\u00fchen, damit das Zusammenarbeiten und Zusammensein erfolgreich wird. Immer wenn zwei Menschen, 10 Menschen, 100 Menschen zusammenkommen, muss jeder Einzelne schauen, dass es funktioniert. Sonst stehen die R\u00e4der still. Daf\u00fcr m\u00fcssen die Rahmenparameter eingestellt werden. Menschen mit einem Handicap k\u00f6nnen sich sehr gut einsch\u00e4tzen. Vielleicht sogar besser als Menschen ohne. Deshalb ist die Kommunikation auch so wichtig. Aus meiner Erfahrung ist Vorbereitung alles. Hier steht und f\u00e4llt das Projekt. Bei einem Unternehmer hatten wir sehr intensive Gespr\u00e4che im Vorhinein. Er meinte schlie\u00dflich, er wolle es probieren \u2013 und war positiv \u00fcberrascht. Er h\u00e4tte nicht gedacht, dass es so gut funktionieren w\u00fcrde.<\/p>\r\n<p><b><i>Woran scheitert Inklusion in der Arbeitswelt am h\u00e4ufigsten?<\/i><\/b><\/p>\r\n<p>Wenn der Druck zu gro\u00df wird und\/oder Fehler passieren. Den Druck haben die Menschen mit Behinderung sowieso, denn sie stehen st\u00e4ndig auf dem Tablett. Von ihnen erwartet man eigentlich den Ausfall. Wenn es doch funktioniert, dann ist man erfreut. Sie wissen, dass sie im Fokus stehen. Dabei kann man schon mal verkrampfen. Ganz wichtig zu wissen ist auch, dass Menschen mit Behinderung leise sind. Die, die am lautesten sind, haben aber schon mal Recht in unserer Gesellschaft. Deshalb m\u00fcssen hier die Arbeitgeber grunds\u00e4tzlich ein\u00a0 Auge darauf haben. Wenn mir allerdings klar ist, was jemand leisten kann und wo und wie ich ihn einsetzen kann, dann funktioniert Inklusion in der Regel auch.<\/p>\r\n<p><b><i>Was bedeutet es f\u00fcr dich, in einer diversen Gesellschaft zu leben?<\/i><\/b><\/p>\r\n<p>Dass jeder alles erreichen kann, was er m\u00f6chte. Und dass man die Unterst\u00fctzung findet, die es daf\u00fcr braucht.<\/p>\r\n<p><b><i>E<\/i><\/b><b><i>xperten-Tipps von Stephan Wenn: Wie kann Inklusion im Arbeitsumfeld gelingen?<\/i><\/b><\/p>\r\n<ul>\r\n<li aria-level=\"1\">Inklusion ist keine einmalige Sache, sondern eine t\u00e4gliche Aufgabe. Man muss sich immer dar\u00fcber bewusst sein, als Arbeitgeber inklusiv zu sein.<\/li>\r\n<li aria-level=\"1\">Herausforderungen nicht schieben, sondern l\u00f6sen: Arbeitsplatzausstattung, F\u00f6rderungen, Dinge, die im Arbeitsablauf nicht stimmig sind, positiv ansprechen und l\u00f6sen.<\/li>\r\n<li aria-level=\"1\">Kommunikation ist immer alles, sie muss klar und verst\u00e4ndlich sein. Und zwar mit allen, die am Prozess beteiligt sind.<\/li>\r\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es leben 8.000.000 Menschen mit Schwerbehinderung in Deutschland. Stand Ende 2023 besch\u00e4ftigt mehr als ein Viertel der dazu verpflichteten Betriebe in Deutschland keinen davon. Deshalb ist die Zahl der Arbeitslosen mit Behinderung hoch. 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