Less dancing. More truth.

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Oder: Was hat mich inspiriert, die RainmakerSociety mit Sven Galander zu gründen…

Es mag überraschen, aber welcher Film mich wirklich geprägt hat, war “Jerry Maguire”, den ich mir vorgestern auch wieder angeschaut habe. Und dann habe ich mir auch das Mission Statement (geschrieben vom Regisseur Cameron Crowe) mehrfach durchgelesen…

»The cause is caring about each other. The secret to this job is personal relationships.« [Jerry Maguire, Mission Statement “THE THINGS WE THINK AND DO NOT SAY”]

In den letzten Jahren habe ich unglaublich viel über den “hockey stick”, über die notwendige Entkoppelung von Abhängigkeiten zu den Teammitgliedern, zu einer Notwendigkeit von “Automatisierung” und “transaktionalerem Business” gehört und gelesen. Und natürlich der Vergleich eigentlich jedes Geschäftsmodelles mit SaaS-Modellen, die aber (leider) den Kundenbedürfnissen nicht immer gerecht werden (und nicht auf jeden Markt passen). Überzeugt war ich zumindest bei den von mir begleiteten Geschäftsmodellen nie vollumfänglich, insbesondere wenn es um B2B-Kundenbeziehungen und die Lösung von strategisch unglaublich wichtigen Punkten ging. It’s still people’s business!

Sicher: Prozesse müssen effizienter werden, die Digitalisierung bietet unglaubliche Chancen. Vieles muss effizienter werden – ich habe mich schon bei meiner MBA-Thesis an der HHL mit der Digitalisierung einer Branche auseinandergesetzt (Notiz an mich selber: Warum eigentlich die Reiseindustrie…!?) und dieses Thema intensiv durchleuchtet.

Aber: Ich bin weiterhin überzeugt, dass es auf die Menschen ankommt – persönliche Beziehungen, Vertrauen, Loyalität sollten weiterhin eine Rolle spielen. Jerry Maguire schreibt in seinem Memo: »The question is, how do we personalize that machine? (…) Let’s bring soul and character to what is already there.«

Im Sport wird oft beklagt, dass es keine “Typen” mehr gibt. Ich glaube, dass das keine exklusive Beobachtung ist, die Gültigkeit für den Sport hat – in der Gesellschaft und in der Wirtschaft scheint mittlerweile Konformität vor Authentizität zu gehen. Aber wir brauchen meiner Meinung nach immer noch die Unterschiedsspieler” (der (pl. (selten die); fußballneudeutsch für einen Spieler, der – wie der Name schon sagt – den Unterschied machen und ein Spiel entscheiden kann.). Führungskräfte, die sich vor das Team stellen, die Seele und Charakter in die Organisation bringen und die das “Spiel” gemeinsam mit dem Team verändern können und Verantwortung übernehmen, wenn es stürmisch wird… Weiterhin eröffnet Vielfalt und Diversität Chancen für innovative und kreative Lösungen – wenn Prozessanpassung vor Individualität im Anspruch der Führungskraft an das Team geht, kann eine Organisation nie seine volle Kraft entfalten. Und Organisationen brauchen Menschen und keine Maschinen, um erfolgreich zu sein (bzw. genaugenommen brauchen sie Menschen und Maschinen, aber sicherlich keine “menschlichen Maschinen”).

Wir wollen mit der RainmakerSociety diese “Spieler” identifizieren, oder sie auf dem Weg dorthin begleiten, einer dieser Unterschiedsspieler zu werden. Wir wollen Netzwerk und Kontakte bereitstellen und damit Türen öffnen, wir wollen Tools anbieten, die auf diesem Weg helfen und wir wollen eine Bewegung lostreten.

Ich weiß, dass das große Worte sind. Und wir erst am Anfang der Reise sind bzw. gerade erst den Rucksack packen. Aber wenn ich einmal folgendes höre, weiß ich, dass es Sven, ich und unser zukünftiges Team geschafft haben: »Dirk Schuran, my agent. You’re my ambassador of Kwan.« [in Anlehnung an Rod Tidwell/Cuba Gooding Jr. in “Jerry Maguire”].

Und wo stehen wir aktuell? Neben vielen Interviews in unserem Netzwerk, in dem wir die Idee diskutiert haben, haben wir neben laufenden Gesprächen mit möglichen Angel-Investoren bereits mit einigen Experten mögliche Kooperationsmöglichkeiten diskutiert (führende Business Schools, Coaches, Mentoren, Experten…). Aktuell steht das Thema “Gründungsorganisation” sehr weit oben auf der Agenda, und die Finanzierung, um Mitarbeiter zu hiren, um das Produkt zu bauen und dieses dann mit Leben zu füllen. Und wir definieren Aufnahmekriterien für die Mitglieder – auch nicht trivial. Parallel besetzen wir bereits die ersten Stellen für Kunden und suchen für zukünftige Mitglieder die passende berufliche “Heimat” – denn irgendwo müssen wir ja anfangen (Danke für das Vertrauen…)!

In diesem Sinne: Let. It. Rain. Und ein fantastisches 2021!

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Euer,

Dirk Schuran

Chief Rainmaking Officer (aka CEO)

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